Insgesamt 25 Gebärdensprach-Freunde haben am 14.02.2020 zwischen 16.00 und 18.00 Uhr die Linzer Stollen „Limonistollen“ besichtigt. Mit dabei waren zwei Dolmetscherinnen und eine Touristenführerin. Die zweistündige Führung war sehr abenteuerlich und interessant. Die 14 km lange Stollen wurden im zweiten Weltkrieg als Luftschutzbunker für bis zu 10 000 Personen bei Bombenangriffen genutzt. Die Stollen waren vor dem Krieg Bier- und Weinkellern. In der NS-Zeit wurden sie innerhalb von 2,5 Jahren von NS-Häftlingen mit 12 Millionen Ziegelsteinen ausgebaut. Mit einem Ersatzstromaggregator war Strom, Licht und eine Belüftung vorhanden. Viele Leuten wurden aber aufgrund der hohen Feuchtigkeit und der kühlen Temperaturen von 10°C krank. Es gab neun Toiletten, eine Krankenstation und auch Hebammen. Spannend war auch, dass die Wurzeln der Bäume des Botanischen Garten bis zu den Stollen wachsen. Es war ein sehr spannender Ausflug und interessant noch mehr Geschichte zu Linz zu erfahren. Vielen Dank für die vielen Teilnahmen!
Bericht: Waltraud Traxler